Wir über uns...

Als 1933 die Freiwillige Feuerwehr gegründet wurde erhielten Sie von der Gemeinde neue Uniformen und eine 400l Motorspritze, was einen wesentlichen Fortschritt bedeutete gegenüber der alten Handspritze. Zur Bedienung und für die Instandhaltung wurde Adam Diesterweg eingesetzt. Als 2. Maschinist half ihm Albert Schäfer. Danach wurde 1935 ein neues Gerätehaus mit Trockenturm durch den Architekten August Nahm errichtet. Erst 1938 kam die Alarmsirene auf das Dach.

 

Während des 2. Weltkrieges wurden dann auch ältere Jahrgänge, junge Frauen und Mädchen (18-25) verpflichtet. Ihre Ausbildung leitete der stellvertretende Ortsbrandmeister Wilhelm Ebel.

 

Nach Kriegsende im Jahre 1945 wurden 2 Löschzüge mit insgesamt 24 Mitgliedern aufgestellt. Der 1. Vorstand setzte sich aus Ortsbrandmeister August Weil, dessen Stellvertreter Wilhelm Ebel, dem Schriftführer Karl Schneider, dem Kassierer Otto Büttner und dem Gerätewart Walter Datum zusammen.

 

Am 4. Januar 1951 schied August Weil aus Gesundheitsgründen aus. Sein Stellvertreter Wilhelm Ebel wurde zum neuen Ortsbrandmeister gewählt. Den Stellvertreterplatz nahm Alfred Herchen ein.

 

Nach 10-jähriger Dienstzeit als Ortsbrandmeister schied am 25. April 1961 Wilhelm Ebel wegen Krankheit aus. Diesmal rückte Alfred Herchen nach und Walter Büttner der gleichzeitig Maschinist und Gerätewart war, wurde Stellvertreter.

 

1958 konnte die Freiwillige Feuerwehr ihr 25-jähriges Jubiläum feiern. Anlässlich dieser Tatsache wurde von der Gemeinde durch den Bürgermeister, Herr Schösser, als besonderes Geschenk eine 800l Motorspritze übergeben. Zum 30-jährigen Jubiläum erschien das erste Mal eine Festzeitschrift mit der Dorfgeschichte und der Entstehung der Wehr. Das 30-jährige Bestehen stand unter der Schirmherrschaft des Bauunternehmers August Stoll, Münster in Verbindung mit dem Kreisfeuerwehrverbandstages.

 

Am Festzug beteiligten sich fast 3000 Mann, die Ortsvereine und Schulkinder. Bürgermeister Schösser überreichte das Festgeschenk der Gemeinde, ein neues Löschfahrzeug.

 

1973 wurde das 40-jährige Jubiläum unter der Schirmherrschaft von Bauunternehmer August Stoll gefeiert. Es wurden langjährige Mitglieder und Gründungsmitglieder geehrt. Schon 1969 wurde die ehemalige Wachstube und Arrestzelle im Spritzenhaus zu einem Unterrichtsraum umgebaut. Später wurde das Gerätehaus so umgebaut, das Schulungen, Sitzungen und das traditionelle Jahresessen im größeren Rahmen hier durchgeführt werden konnte.

 

1975 wurde Gerhard Herchen zum Unterbrandmeister und 1976 zum Brandmeister befördert.

 

1978 erhielt Otto Büttner die Beförderung zum Löschmeister. Wolfgang Graf war seit 1979 Oberlöschmeister und wurde 1980 zum Brandmeister befördert.

 

Klaus Datum wurde ebenfalls 1980 zum Brandmeister befördert und Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Münster. Stellvertreter ist Wolfgang Graf, Gerätewart Gerhard Herchen, Jugendvertreter Walter Vonthron, Vertreter der Altersabteilung Otto Büttner, Schriftführer Hans Büttner, Kassierer Hartmut Neitzel, Frauenabteilung Karin Neitzel und Pressewart Löschmeister Walter Datum.

 

1980 wurde die 1. Frauenabteilung gegründet, wo sich 25 Frauen als aktive Mitglieder eintrugen. Karin Neitzel wurde zur Sprecherin gewählt.

 

Durch die Zusammenlegung der Gemeinden Niederselters, Eisenbach, Haintchen und Münster ergab sich für die Feuerwehr eine Umstellung. Die Ortsteile behielten Ihre Wehren, der Brandmeister wurde zum Wehrführer. Ortsbrandmeister für die Großgemeinde blieb Alfred Herchen. Die Münsterer Wehr führte Gerhard Herchen, Stellvertreter Klaus Datum.

 

1976 wurde die Übergabe des Löschfahrzeuges LF 8 mit einem kleinen Straßenfest am Dorfbrunnen gefeiert. 1981 wurde dann noch ein Schlauchanhänger angeschafft.

 

1977 wurde Alfred Herchen bei der Jahreshauptversammlung zum Ehren-Ortsbrandmeister ernannt und mit der goldenen Nadel ausgezeichnet.

 

Auch nach dem 50-jährigen Jubiläum 1983 kann man mit Dank und Freude feststellen dass sich zu jeder Zeit Männer und Frauen bereit gefunden haben einer guten Sache uneigennützig zu dienen.

 

Im Jahr 2002 wurde es dann auch für unser LF8 Zeit, platz zu machen für ein neues Fahrzeug. In einer Feierstunde wude uns ein neues Löschgruppenfahrzeug LF 8/6 feierlich übergeben. Somit waren auch wir endlich mit einem wasserführenden Löschfahrzeug ausgestattet.