Seminar TH-VU bei Opel in Rüsselsheim

Heute waren wir endlich an der Reihe. Wir hatten einen Platz bei Opel in Rüsselsheim erhalten um an einem aktuellen Fahrzeug unsere Kenntnisse zu erweitern und vor allem unsere Ausrüstung zu testen. Denn die Fahrzeuge werden von Jahr zu Jahr immer sicherer, was für die Insassen natürlich sehr gut ist, die Rettungskräfte aber vor neue Herausforderungen stellt.


Mehr Bilder und Videos gibt´s am Ende des Berichts.

Die Karosserie und tragenden Teile eines Autos müssen dafür immer stabiler gebaut werden. Aber die Rettungsgeräte bei der Feuerwehr können nicht in diesem Tempo ersetzt oder neu beschafft werden, da die Kosten für diese Rettungsgeräte sehr schnell im fünfstelligen Bereich liegen. Daher sind die hydraulischen Rettungsgeräte oft älter als 15-20 Jahre und das sind im Bereich der Insassen-Sicherheit Welten.

 

Nach einem theoretischen Teil ging es dann endlich an das Fahrzeug. In unserem Fall ein Zafira Baujahr 2015.

Mit etwas Wehmut zeichnete der Gruppenführer die Stellen am Fahrzeug an, an denen nicht geschnitten werden durfte, da hinter dem Blech z.B. Gaskartuschen von Airbags oder ähnliches verbaut waren. Danach ging es daran die ersten "Schäden" am Fahrzeug zu verursachen, was an einem neuen Auto für uns doch ungewohnt war.


Nach den ersten Tätigkeiten mit der Schere, dem Spreizer und dem Rettungszylinder merkten wir, dass unser Gerät den Anforderungen gewachsen war und keine Probleme mit einem Fahrzeug aus dem Jahr 2015 hatte.


Als das Auto komplett zerlegt war, hatten wir noch die Möglichkeit eine Führung durch die "Opel Classic Sammlung" zu bekommen die wir dankend annahmen.


Wir bedanken uns recht herzlich bei der Adam Opel AG und dem Ausbilder-Team der Werkfeuerwehr für den tollen und interessanten Tag.